Apfelkuchen klassisch 

Spontaner Apfelkuchen, der – bis auf das Nüsseknacken – schnell gebacken und noch schneller verzehrt ist.

Zutaten:

Belag: 250 ml Milch erhitzen, 2/3 Pck. Puddingpulver mit 20g Zucker einrühren

5 reife Äpfel

25 g Butter,

Zimtzucker Teig:

75g Mandeln gemahlen

90g Butter

50g Zucker

125g glutenfreies Mehl (45g Reismehl, 40g Walnussmehl, 40g Stärkemehl)

1 Pck. Vanillezucker

1/2 Pck. Backpulver

3 Eier Zitronensaft

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Haselnuss-Brötchen mit Hefewasser

Im Buch vegan und glutenfrei, finden sich zahlreiche vegane Rezepte, die zugleich glutenfrei sind. Mein Beitrag zu dem neuen Buch von Beatrice Schmidt ist ein glutenfreies Haselnussbrot. Mit diesem Rezept lassen sich genauso gut leckere Haselnussbrötchen backen.

Ein aktivierter glutenfreier Sauerteig und das Hefewasser reichten als Backtriebmittel aus, eine Zugabe von Hefe im Hauptteig war nicht notwendig.

Das Ergebnis: weiche hefefreie und glutenfreie Brötchen.

Zutaten:

Vorteig mit Sauerteig:

125 ml Hefewasser (Wildhefe)

125 g helles Reismehl

25g Kartoffelstärke

75g glutenfreien Sauerteig aus Reismehl und Buchweizenmehl.

RZ: 12-14h, mit der Zugabe von Trockenhefe verkürzt sich die Ruhezeit auf 4h. Wenn der Sauerteig 24h vor der Verwendung aufgefrischt und warm gestellt wurde, ist er jetzt aktiv genug. Mit einem aktiven Hefewasser lässt sich alternativ ein Vorteig ohne Sauerteig-ASG ansetzen, ein Poolish.

Vorteig (Hefewasserpoolish):

200 ml Aprikosenhefewasser

250g helle Mehlmischung

Hauptteig:

350g Vorteig

200g dunkle Mehlmischung mit Leinsamen geschrotet

50g Teffmehl/ Buchweizenmehl

50g Nussmehl (gem. Haselnüsse) zum Bestreuen

275 ml Wasser

3 EL Nussöl

1 TL Meersalz

35-40 min bei 220°C backen.

Walnuss-Cranberrybrot als Sauerteigbrot  #glutenfreies Sauerteigbrot 

Kategorien: #glutenfreiundhefefrei, #glutenfreies Sauerteigbrot, #Nussbrote

Nussbrote gehören zu meinen Favoriten und Walnüsse schmecken als Snak in einer Dattel, als Topping auf Desserts oder Salaten – und im Brot.

Für ein leckeres Nussbrot könnt die Walnüsse natürlich durch andere Nüsse ersetzen.

Das beste Walnussbrot, an das ich mich erinnere, hatten wir vom Bio- Bäcker. 

Nun befinden sich im  Brotbackbuch: „Glutenfree & vegan bread“ von Jennifer Katzinger eine Reihe glutenfreie Sauerteigbrote, welche getestet werden möchten.

Es sind reine Sauerteigbrote mit Wildhefen im Anstellgut.

 Es kann als hefefreie Variante auch mit einem Trockensauerteig (Oskar) gebacken werden. Dazu wird ein EL Trockensauerteig mit 100ml Wasser und 3 EL Mehl aktiviert und bei Raumtemperatur stehen gelassen. Dieser Sauerteigansatz wird noch einmal aufgefrischt, dazu 75g Mehl und Wasser (max. 50-75 ml) zufügen. Von ďiesem Sauerteig (Vorteig) kommen 150g mit in den Hauptteig. Diese Menge reicht aus, um ein hefefreies Brot zu backen. Ich habe es getestet. Die Gehzeit verlängert sich auf 6-8h, bis sich der Teig verdoppelt hat. Danach nochmal im vorgeheizten Ofen (50’C) in der Form ruhen lassen.

Das Bild zeigt den Anschnitt vom Walnussbrot als reines Sauerteigbrot, geschmacklich schon fast ein Früchtebrot und der Teig sehr locker. 

Bei der schnellen Variante mit einem Hefevorteig und kürzerer Gehzeit führt die Zugabe von einem milden Sauerteig, den glutenfreien Lievito Madre zu einer lockere Konsistenz.

📍Zutaten für ein Walnuss Cranberry- Nussbrot:

Vorteig:

75 g Buchweizenmehl

75 g Wasser

 2EL Starter (ASG)

Hauptteig:

225g eigene Mehlmischung 

(75g Buchweizenmehl,               75g Kichererbsenmehl,                 45g Wildreismehl,                     30g Tapiokamehl)

50g Leinsamenmehl 

200 ml Wasser 

150g Sauerteig Vorteig (Oskar)

1 TL Meersalz

2  TL Walnussöl

50 g  Walnusskerne

75 g getr. Cranberrys

Ruhezeiten:                                Den Vorteig mindestens 12 Stunden über Nacht, den Hauptteig am nächsten Tag 2-4 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Backen:                                               Im vorgeheizten Ofen 15 min bei 220°C, dann 60min bei 180°C.

Reformationsbrötchen 

Auf diesen Reformationstag habe ich mich schon lange gefreut, da es zu diesem Anlass, natürlich im 500. Jubiläumsjahr erst recht Reformationsbrötchen gibt. 

Wie kennt ihr sie, quatratisch mit den vier Ecken der Mitra oder rund wie eine Blume in Anlehnung an die Lutherrose?

Die zwei Varianten, sie zu formen erfahrt ihr hier, entscheidet selbst, welche ihr probieren möchtet. Mein Tipp für den ersten Versuch ist die zweite. Erste Variante: 

Dazu werden die Teiglinge zu kleinen Quadraten ausgerollt und die vier Ecken eingeschlagen. Während die Teiglinge so auf dem Blech lagen und wartetet, zeigten sie deutlich ihren Protest und veränderten ihre – vorgesehenen quadratische Form.  

Der Teig hatte genügend Kraft und wollte sich frei entfalten, sodass die Form mit einem Reformations-brötchen nicht mehr viel gemein hat. Die fertigen Brötchen ergaben dann doch eine Blumenform.

 Diese glutenfreien sind mit selbstgemachten Orangeat, getrockneten Aprikosen und roter Marmelade. 

Es gibt sie in verschiedenen Formen: als quadratische Brötchen oder rund mit 5 Blütenblättern, die an die Lutherrose erinnern. Die vielfältige Tradition zeigt eins – mit der Reformation vor 500 Jahren haben sie nicht viel zu tun. Bis auf den Namen,  den man diesem süßen Brötchen gegeben hat. Im Original erinnert der Geschmack an kleine Stolle. So hat die Tradition in Vorfreude auf den Christstollen, den es ja erst nach der heiligen Nacht geben kann, einen Weg gefunden, die Wartezeit zu  versüssen. 

Diese Vermutung passt zu der Annahme, dass es sich aus der Tradition der Martinsbäckerei entwickelt hat. 

Das Reformationsbrot, was in anderen Regionen gebacken wird, ist gar älter als die Reformation selbst – ein traditionelles Brotrezept wurde im Kernland der Reformation zum Reformationsbrot umbenannt. 

Die zweite Variante sie zu formen:

Der Teig wird in 12 Teile geteilt, diese zu Kugeln geformt und in der Mitte mit dem Daumen eingedrückt. Die Mulden für die rote Marmelade  werden mit einem kleinen Schnapsglas geformt.

So stelle ich sie abgedeckt über Nacht an einen ruhigen Ort oder in den kalten Ofen. 

Am nächsten Morgen werden sie mit der Schere oder der Teigkarte jeweils viermal an den Seiten einschneiden, sodass vier oder 5 Segmente entstehen. Anschließend die Mulden befüllen.

Mit dem Rezept beteilige ich mich an einem Blogevent von Zora’s kochtopf:https://www.kochtopf.me/blog-event-cxxxvi-glutenfreie-brote-broetchen-schaer.

 href=’https://www.kochtopf.me/blog-event-cxxxvi-glutenfreie-brote-broetchen-schaer&#8216; title=’Blog-Event CXXXVI – Glutenfreie Brote und Broetchen in Kooperation mit Schaer (Einsendeschluss 20. November 2017)‘><img 

📍Zutaten:

420g Mix it. Universalmehl von Schär  (alternativ: eigene Reismehlmischung)

200 ml Milch

150 ml Wasser

  5 g Bio-Backhefe

 2 EL Zucker

 1 EL Fiber Husk

 1 TL Salz 

 1 TL Zimt

 1/2 TL Anispulver 

 50g Lievito Madre 

 50g geh.Mandeln /Walnüsse 

Reformationsbrötchen ohne Hefe

Mit einem glutenfreien Sauerteig und einem Vorteig gelingen sie hefefrei genausogut.  Zwei bis drei EL vom Vorteig abnehmen und als Starter ( 60g ASG) für das nächste Sauerteigbrot im Kühlschrank aufbewahren. 

1) Vorteig:

120g Maismehl

120g Wasser

  60g Starter – ASG oder Lievito Madre  (milder Sauerteig)

RZ: 12-20h

2) Hauptteig:

400 ml Wasser

250 g Sauerteig ( Vorteig)

130 g Reismehl

150 g Buchweizenmehl 

 15 g Fiber Husk

  1 TL Salz

  1 Glas rote Konfitüre

  Orangeat nach belieben.

Glutenfreies Grillbrot Fladenbrot #Naan-Bread

Inspiriert vom #synchronbacken, was Zorra von zorras www.kochtopf.de regelmäßig veranstaltet, war ich so angetan von einem Fladenbrot. Es gibt so Vieles, was sich auf der glutenfrei Nachbacken-Liste herumdrückt und noch auf diesen Moment wartet. Doch immer der Reihe nach,

…jetzt zum Fladenbrot.

Auf der Suche nach einem gescheiten glutenfreien Rezept – bin ich nicht so recht fündig geworden. Die meisten Rezepte enthalten tütchenweise Trockenhefe oder viel frische Hefe.

Es war schnell klar, dass ich wieder selbst experimentiere und mein Fladenbrot-Rezept selbst schreibe.

Zunächst das Rezept des iranischen Fladenbrotes vom #synchronbacken in ein glutenfreies umgewandelt. Was mir daran gut gefallen hat, es gab bereits eine Version mit Sauerteig. Allerdings hat mich das Ergebnis noch nicht 100%ig überzeugt. Es hätte eine lockere Krume, schmeckte frisch gebacken hervorragend, doch nicht mehr nach zwei Tagen.

Ich wollte ein Fladenbrot, welches am zweiten Tag noch ebenso gut schmeckt. Der zweite Versuch mit fermentierten Reismehl und etwas hellem Sirup kommt schon näher an das glutenhaltige Original heran.

Das richtige Fladenbrot-Rezept für ein Grillbrot. Und wer den Grill dafür nicht extra anwerfen möchte, bäckt die guten Stücke in der Grillpfanne. 

Der Geschmack war diesmal umwerfend, und ich kann mein Versprechen, den Geschmack am Tag zwei zu testen, wahrscheinlich nicht halten. 

Zutaten:

1 Tasse helle Mehlmischung

1/2 Tasse Kartoffelstärke

1/2 Tasse Kokosmehl (alternativ Hirse- oder Sorghummehl)

1/2 Tasse fermentiertes Reismehl

1 TL Bärlauchsalz

2 TL heller Sirup (Holunderblüten- oder Ahornsirup)

Topping: 

1 EL Sonnenblumenkerne oder black sesam

1 EL heller Sesam

Zubereitung:

Die Zutaten gut vermengen und den fertigen Teig 4h ruhen lassen. Dann die Fladen ausformen und mit dem gewünschten Saaten bestreuen. Nochmals 30 min ruhen lassen, bei 230°C abbacken.

Erdbeer-flammkuchen 

Es wird Sommer – Zeit für ein leichtes fruchtiges Rezept!

Spontaner schneller Erdbeercake mit flachem Boden. Das Kokosmehl und die leichte milde Säure der Lievito Madre ergänzen die süssen Früchte perfekt. Also hol‘ Dir den Sommer.

Zutaten:

200 g helles glutenfreies Mehl (50g Reismehl, 50g Kokosmehl, 75g Stärkemehl, 25g Maismehl)

150 ml Wasser

75 g Lievito Madre 

1/2 TL Salz 

1/2 TL Zucker 

200 g Quark mit Joghurt verfeinert

250 g  frische Erdberren

Den Teig 0,5 cm dünn zu einem Rechteck ausrollen und mit der Quark Creme bestreichen. 

Auf dem Blech oder dem Pizzateig bei 180°C für 15-20 min backen. 

Abkühlen lassen, mit frischen Erdbeeren belegen und genießen.