Pflaumenmus aus wilden Kirschpflaumen

Warum schreibe ich hier über Pflaumenmus und was ist der Unterschied zwischen wilden Kirschpflaumen und Mirabellen? 

Hätte ich keine fachkundige Unterweisung über die zahlreichen Sorten und Arten von Pflaumen genossen, so hieße der ganze Artikel anders. Die ersten Früchte sammelte ich in der Annahme, es seien Mirabellen. Die echte Mirabelle als Unterart der Pflaumen schmeckt sehr süss, das unterscheidet sie von den leicht säuerlichen Kirschpflaumen.

Nach der Wild-Pflaumen-Tour weiß ich mehr.

 Wilde Kirschpflaumen gibts hier an einige und wenn es gelingt sie zu ernten und zu retten, munden sie besser als jedes Zwetgschenmus, versprochen. 

Vom Pflaumenmusvirus bin ich schon seit meiner Kindheit infiziert. Daher habe ich schon einige Varianten an Mus durch.

Dieses sollte ohne Gelierzucker, sondern mit natürlichem Apfelpektin und etwas Honig an Süsse seine wilden Aromen voll entfalten. 

So gehts:

Ein reichliches Kilo der frisch geernteten Früchte entsteinen. Die Fruchtmasse mit den Gewürzen und dem Apfelpektin für mindestens zwei Stunden bei niedriger Temperatur simmeln lassen und nicht vergessen zu rühren.

Britta von Brittas-Kochtopf ist mit dem Blog-Event zu Gast beim Kochtopf und betreut und sammelt alle Beiträge zum Thema Konservieren.

https://www.kochtopf.me/Blog-Event CXXXIV – Konservieren 

Zutaten:

1 kg wilde Kirschpflaumen

125 g natürliches Apfelpektin

2-3 Sternasis

1/2 TL Nelkenpulver

1/2 TL Zimt

2-3 EL Honig


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Vitalbrot und Vital-Leinsamenbrötchen

Dieses Vitalbrot ist mit meiner dunklen glutenfreien Mehlmischungen entstanden. Die Mengenangaben ergeben ein Brot oder acht Leinsamenbrötchen. Diese habe ich jetzt schon öfter gebacken und es werden weitere Varianten davon folgen. Die Rezeptidee kommt aus dem Buch: Glutenfreies Brot – Rezepte für gesunden Genuss. Hier findet ihr einige Grundrezepte für die glutenfrei Ernährung, nicht nur für Brote. 

Die Rezepte sehen recht kleine Mengen vor, was der glutenfreien Versuchsküche entgegenkommt. Allerdings ist die angegebene Hefemenge für mich zu hoch. Ich möchte die Hefemenge reduzieren oder ganz darauf verzichten können. Dies kann ich durch die Verwendung einer glutenfreien Lievito Madre.

Warum liebe ich diese Brötchen so sehr?

Weil sie frisch gebacken außen knusprig und innen weich sind.

Weil ihre Zubereitung schnell geht

Und weil sie gut verträglich sind, da glutenfrei und hefefrei. 

 hier kommt das Rezept:

Zutaten für 8/9 Stück:

Vorteig:

100g Reismehlmischung oder dunkle Mehlmischung mit geschroteten Leinsamen

150 ml Wasser 

 100g aufgefrischte Lievito Madre oder 50g glutenfreier Sauerteigansatz

Diesen Vorteig mindestens 6h ruhen lassen.

Hauptteig:

350 g Vorteig

225 g dunkle Mehlmischung 

50g Buchweizenmehl

100 g Teffmehl

375 ml Wasser

 50 g Leinsamen

 25 g Sesamsaat  (Black sesame)

  1 TL Salz

Zubereitung:

Zuerst den Vorteig ansetzen, am besten einen Tag vorher. Am Backtag den Hauptteig nur so lange verrühren bis alle Zutaten gut vermengt sind. 

Den Teig aufteilen in 8 bis 10 Teiglinge. Diese werden mit der Hand rundgewirkt, auf ein Blech oder in die Form gesetzt. Klappt am besten mit eingeölten Händen. Die Teiglinge aufs Blech setzen, längs einschneiden und die  Saaten aufstreuen. 

Das Vitalbrot wird oben ebenfalls mit Wasser oder Öl eingetrichtert, einen Zentimeter tief eingeschnitten und bestreut.

Ihr könnt bei einem zähflüssigen Teig, der sich nicht gut formen lässt, eine Brötchen- oder Muffinform verwenden.

Nochmals 50 min ruhen lassen und dann abhacken. Ofen auf 230°C vorheizen, einschieben schwaden und nach 15 min auf 200°C zurückdrehen.


Haselnusscreme #veganernussaufstrich

Heute war Zeit für einen leckeren Haselnuss-Aufstrich, den ich schon letztes Jahr entdeckt und probiert habe. Er gehört zu den Rezepten, die ich besonders liebe und deshalb unbedingt hier teilen möchte. Ich bin froh über diesen Nussaufstrich, in ihm steckt viel Nuss, noch mehr Leidenschaft und wenig Zucker. 

In der bekannten Schokocreme, die hier zu Lande den Familienalltag morgens bestimmt, steckt das Doppelte an Zucker, weitere Zusatzstoffe und vielleicht auch eine Spur von Nüssen. In Würfelzuckern ist es besonders anschaulich- so ein Glas wäre halb voll davon!

Grund genug die Haselsträucher der Umgebung regelmäßig zu besuchen und so hat sich ein Vorrat angesammelt, der heute weiter geschrumpft ist. Wenn ihr den Aufstrich noch cremiger wollt, dann nehmt mehr von dem Kokosöl oder weniger Nüsse. 

Hinweis: die Kekse sind hier nicht glutenfrei, schmeckt mit einem glutenfreien Cookie genauso.;)

📍Zutaten für 500g  (2 Gläser):

  275g frisch gemahlene Haselnüsse 

   75g Rohrohrzucker 

   5 EL Kokosöl 

   1 TL Vanillezucker 

   1 TL Bourbon Vanille gemahlen 

   50g Backkakao

Löwenzahnblüten-Honig und Gelee

Vom Osterspaziergang habe ich mir Löwenzahnblüten mitgebracht, genügend für neuen veganen Honig. Der Geschmack erinnert an ein mildes Kräuterbonbon, der braune Rohrzucker schenkt einen leichten Karamellgeschmack. 

Er ist wesentlich dunkler als im letzten Jahr und so geht’s:

Den Sud mit den gezapftes Blütenblättern für 20 Stunden stehen lassen, dann mit dem Zucker und einer halben Zitrone, für das Gelee mit Gelierzucker aufkochen.

Zutaten für Löwenzahnblüten -Orangengelee (3x 330g Glas);/u

200g Löwenzahnblüten mit
800 ml Wasser ziehen lassen
nach 20h die Blüten entnehmen
und das Gelee kochen:

500 ml Löwenzahnblütenwasser
350 ml Orangensaft
200g Gelierzucker
1 TL Bio-Vanillezucker

image

Zutaten für Löwenzahnblütenhonig:

200g Löwenzahnblüten

800 ml Wasser

800g Rohrzucker

1 EL Rübensirup

1/2 Zitrone

Zubereitung:

1. die gelben Blütenblätter vom Grünen befreien und mit dem Wasser kurz aufkochen. Ich habe bereits einen Teil des Zuckers beigefügt.

2. jetzt musst du geduldig sein. Man findet verschiedene Angaben, wie lange dieser Sud ziehen kann, mindestens 12h besser 24h. Dazu nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

3. Mit der restlichen Zuckermenge und einer halben Zitrone wieder zum kochen bringen und solange einkochen lassen bis ein Sirup entsteht. Für Honig ca. 50 min. bei niedriger Temperatur kochen lassen.

4. Abfüllen.