Kürbiskruste mit Trockenfrüchten

Jetzt im Erntemonat für Kürbis wird überall ein Herbstbrot gebacken. Die Kerne des Kürbis gibt es ja das ganze Jahr über, doch die großen Früchte in allen Farben und Formen findet man nur im Herbst. 

Das Fruchtfleisch lässt sich als Püree zu Kürbismarmelade, zu einer cremigen Kürbissuppe, im Kuchen oder im Brot verarbeiten.

Für das Kürbispüree den Kürbis vierteln, die Kerne entfernen und die Viertel 20-30 min im Backofen garen, dann lässt er sich leicht schälen und weiter verarbeiten.

Die Zugabe von weiteren (Trocken-)Früchten ist optional. Sie sind eine wunderbar fruchtige Ergänzung. Es eignet sich jedes gedörrte Obst, wie Pflaume, Feige, Aprikose oder Apfel, oder getrocknete Feigen.

Zutaten für ein rundes Kürbisbrot:

125 g ASG

125 g Kichererbsenmehl 

200 ml Wasser

Zum Vorteig vermengen und 4h bei Raumtemperatur stehen lassen.

Für den Hauptteig:

250 g Kürbispüree gewürzt

100 g Datteln und getr. Feigen

450 g Vorteig

100 ml Wasser mit 1 Prise Bio- Backhefe

275 g Reismehlmischung

 1/2 TL Zimt

 1 Prise Salz

So schaut dieses Brot mit einem Poolish von 48h, Dinkelmehl und ohne Trockenfrüchten aus:

Wer diesen Kürbis im Park hat stehen lassen, weiß nicht was er daraus alles Leckeres kochen und backen könnte oder….

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Pflaumenmus aus wilden Kirschpflaumen

Warum schreibe ich hier über Pflaumenmus und was ist der Unterschied zwischen wilden Kirschpflaumen und Mirabellen? 

Hätte ich keine fachkundige Unterweisung über die zahlreichen Sorten und Arten von Pflaumen genossen, so hieße der ganze Artikel anders. Die ersten Früchte sammelte ich in der Annahme, es seien Mirabellen. Die echte Mirabelle als Unterart der Pflaumen schmeckt sehr süss, das unterscheidet sie von den leicht säuerlichen Kirschpflaumen.

Nach der Wild-Pflaumen-Tour weiß ich mehr.

 Wilde Kirschpflaumen gibts hier an einige und wenn es gelingt sie zu ernten und zu retten, munden sie besser als jedes Zwetgschenmus, versprochen. 

Vom Pflaumenmusvirus bin ich schon seit meiner Kindheit infiziert. Daher habe ich schon einige Varianten an Mus durch.

Dieses sollte ohne Gelierzucker, sondern mit natürlichem Apfelpektin und etwas Honig an Süsse seine wilden Aromen voll entfalten. 

So gehts:

Ein reichliches Kilo der frisch geernteten Früchte entsteinen. Die Fruchtmasse mit den Gewürzen und dem Apfelpektin für mindestens zwei Stunden bei niedriger Temperatur simmeln lassen und nicht vergessen zu rühren.

Britta von Brittas-Kochtopf ist mit dem Blog-Event zu Gast beim Kochtopf und betreut und sammelt alle Beiträge zum Thema Konservieren.

https://www.kochtopf.me/Blog-Event CXXXIV – Konservieren 

Zutaten:

1 kg wilde Kirschpflaumen

125 g natürliches Apfelpektin

2-3 Sternasis

1/2 TL Nelkenpulver

1/2 TL Zimt

2-3 EL Honig

Submit the #reducefoodwaste Award 2017.


Beerenkuchen nach Johannisbeerkuchen „Magdalena“ mit Streuseln

Dieser Kuchen hätte von mir sein können, daher musste ich ihn mit Johannisbeeren aus dem heimischen Garten probieren und er hat mich an meine Kindheitstage erinnert. Zum einen an das Selbstpflücken der Beeren im Sommer und natürlich an den Geschmack von ungesüssten Johannisbeeren. 

Ein Strauch mit Jochelbeeren ist hinzugekommen, einige alte Sträucher mussten weichen, das Sammeln ergab eine bunte Beerenmischung für den Kuchen.

Zutaten für einen runden Kuchen:

450 g Beerenobst (Jochelbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren)

 80 ml Pflanzenöl

120 g  brauner Zucker

 1 Pck. Vanillezucker

 3 Eier

180 g gf Kuchenmehl (Maismehl, Reismehl, 2 EL Stärkemehl)

 2 TL Backpulver

1 Schluck Mineralwasser 

Creme:

1 Pck. Vanillepuddingpulver

350 ml Wasser / Milch

1 EL Honig oder Zucker

Streuselteig:

einen Teil vom Teig für die Streusel mit 50 g geh. Haselnüssen oder Mandeln vermengen und auf der Creme verteilen.

Zubereitung:

1) Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, alle übrigen Zutaten zufügen, zuletzt das Mehl unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen.

Einen Teil für die Streusel zur Seite stellen. 

Die entstielten Beeren waschen und abtropfen lassen, während die Creme kurz aufkocht und danach abkühlt.

2) Puddingcreme nach den Beeren auf den Boden geben. Alternativ die Beeren mit dem Pudding kurz aufkochen, dann die Fruchtmasse auf den Boden geben.

3) Ofen auf 180° C vorheizen und die Streusel auf der Creme verteilen. 30 bis 35 min bei Umluft backen. Noch warm mit Puderzucker bestreuen und geniessen.

Inspiration: 

Der Johannisbeerkuchen vom Blog mein_glutenfreier_Backofen. 

Johannisbeerkuchen“Magdalena“

http://wp.me/p8Gqt4-he

Wurzelbaguette mit Hefewasser

Für einen neuen Blogbeitrag braucht es mehr als nur eine neue Idee, meist ist es neues Rezept oder eine glutenfreie Rezeptvariante, die ich in meinen Beiträgen festhalte. Diesmal hatte ich eine Einladung zu einem sommerlichen Gastbeitrag beim butter-brot-blog 

Natürlich kam ich nicht mit leeren Händen, sondern mit diesem hefefreien Wurzelbaguette.

Dieses Wurzelbaguette lässt sich in der Zubereitung mit Sauerteig aus Hefewasser oder direkt mit einem Ansatz von fermentierten Mehl ohne die Zugabe von gekaufter Backhefe zubereiten. Ideal für den Sommer, wo ich nicht so viele Gläser mit Anstellgut im Kühlschrank stehen habe – und so ein Schluck Hefewasser kann ja auch mit auf Reisen gehen. 

Das perfekte Sommerbaguette für ’nen Brunch oder ein Picknick im Park oder den Grillabend im Garten.

 

Varianten:

Paprikabaguette mit Dinkelmehl inspiriert von Lutz Geißlers Rezept auf dem Plötzblog Paprikabaguette oder Käsestangen.

Mit einer zusätzlichen Käsefüllung, und/ oder 50 g Paprikapulver und einer roten Paprika wird es ein scharfes Paprikabaguette.

 Die Mehlsorten für dieses Rezept ohne Stärkemehle können nach Belieben ersetzt werden. Maismehl kann gegen Hirsemehl getauscht werden. Buchweizenmehl aus gerösteten Buchweizen bringt zusätzliche Aromen ins Wurzelbaguette- oder ihr ersetzt einen Teil des Buchweizenmehls durch Vollkornreismehl.

Zutaten für 3 Wurzelbaguette:

1) Ansatz für Vorteig:

80 g Buchweizenmehl 

80 g Reismehl

125 ml Hefewasser

RZ: 4h

2) Vorteig:

Ansatz 

120 ml Wasser

60 g Buchweizenmehl 

50 g Maismehl

RZ: 8h

3) Hauptteig:

Vorteig

500 ml Wasser

200 g Buchweizenmehl

150 g Maismehl

  1 TL Inulin

   1 TL Salz

RZ/Stockgare: 10-12h

4) Stückgare auf dem Lochblech:

Der Teig wird nicht aufgearbeitet, sondern mit der Teigkarte nur abgestochen und leicht geformt auf das Blech gelegt. Ich habe ein Baguetteblech mit Backpapier verwendet. Wer kein extra Baguetteblech hat, verwendet nur Backpapier, um die Laibe zu trennen- oder baut aus dem Backpapier schmale Rinnen, die an den Gitterstäben eines Rostes festhängen.

RZ: 30 min

5) Bei 220°C Ober- und Unterhitze 35 min backen.

Mit diesem sommerlichen Wurzelbaguette war ich zu Gast bei Torben vom Blog http://www.butterbrot.de. Dort habe ich ein paar Tipps für das glutenfreie Backen für Euch dabei:  

Wurzelbaguette und 5 Tipps zum glutenfreie Brotbacken

Viel Freude mit diesem sommerlichen Wurzelbaguette. Wenn ihr eine Variante davon probiert und nachgebackt, dann berichtet doch von euren Ergebnissen in den Kommentaren. 

M.S.

Glutenfreies Grillbrot Fladenbrot #Naan-Bread

Inspiriert vom #synchronbacken, was Zorra von zorras www.kochtopf.de regelmäßig veranstaltet, war ich so angetan von einem Fladenbrot. Es gibt so Vieles, was sich auf der glutenfrei Nachbacken-Liste herumdrückt und noch auf diesen Moment wartet. Doch immer der Reihe nach,

…jetzt zum Fladenbrot.

Auf der Suche nach einem gescheiten glutenfreien Rezept – bin ich nicht so recht fündig geworden. Die meisten Rezepte enthalten tütchenweise Trockenhefe oder viel frische Hefe.

Es war schnell klar, dass ich wieder selbst experimentiere und mein Fladenbrot-Rezept selbst schreibe.

Zunächst das Rezept des iranischen Fladenbrotes vom #synchronbacken in ein glutenfreies umgewandelt. Was mir daran gut gefallen hat, es gab bereits eine Version mit Sauerteig. Allerdings hat mich das Ergebnis noch nicht 100%ig überzeugt. Es hätte eine lockere Krume, schmeckte frisch gebacken hervorragend, doch nicht mehr nach zwei Tagen.

Ich wollte ein Fladenbrot, welches am zweiten Tag noch ebenso gut schmeckt. Der zweite Versuch mit fermentierten Reismehl und etwas hellem Sirup kommt schon näher an das glutenhaltige Original heran.

Das richtige Fladenbrot-Rezept für ein Grillbrot. Und wer den Grill dafür nicht extra anwerfen möchte, bäckt die guten Stücke in der Grillpfanne. 

Der Geschmack war diesmal umwerfend, und ich kann mein Versprechen, den Geschmack am Tag zwei zu testen, wahrscheinlich nicht halten. 

Zutaten:

1 Tasse helle Mehlmischung

1/2 Tasse Kartoffelstärke

1/2 Tasse Kokosmehl (alternativ Hirse- oder Sorghummehl)

1/2 Tasse fermentiertes Reismehl

1 TL Bärlauchsalz

2 TL heller Sirup (Holunderblüten- oder Ahornsirup)

Topping: 

1 EL Sonnenblumenkerne oder black sesam

1 EL heller Sesam

Zubereitung:

Die Zutaten gut vermengen und den fertigen Teig 4h ruhen lassen. Dann die Fladen ausformen und mit dem gewünschten Saaten bestreuen. Nochmals 30 min ruhen lassen, bei 230°C abbacken.

Erdbeer-flammkuchen 

Es wird Sommer – Zeit für ein leichtes fruchtiges Rezept!

Spontaner schneller Erdbeercake mit flachem Boden. Das Kokosmehl und die leichte milde Säure der Lievito Madre ergänzen die süssen Früchte perfekt. Also hol‘ Dir den Sommer.

Zutaten:

200 g helles glutenfreies Mehl (50g Reismehl, 50g Kokosmehl, 75g Stärkemehl, 25g Maismehl)

150 ml Wasser

75 g Lievito Madre 

1/2 TL Salz 

1/2 TL Zucker 

200 g Quark mit Joghurt verfeinert

250 g  frische Erdberren

Den Teig 0,5 cm dünn zu einem Rechteck ausrollen und mit der Quark Creme bestreichen. 

Auf dem Blech oder dem Pizzateig bei 180°C für 15-20 min backen. 

Abkühlen lassen, mit frischen Erdbeeren belegen und genießen.